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Darmstädter Krimitage

18 Mrz

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Die Darmstädter Krimitage 2015“ laufen vom 16. bis zum 20. März 2015 in der Bessunger Knabenschule, wieder in der Woche nach der Leipziger Buchmesse. Auch im nächsten Jahr sind deutsche und internationale Autoren und Autorinnen zu Gast.

  •         Am 16. März 2015 liest Michael Kibler aus den Krimis von Christian Gude und Christian Gude wird aus den Krimis von Michael Kibler lesen; bevorzugt aus den neuesten Kriminalromanen der Beiden (und wir werden uns eine Träne wegen des Tods von Rainer Witt im September diesen Jahres verdrücken müssen).
  •         Am 17. März 2015 präsentieren wir 2 Politthriller vom Feinsten. In Christian von Ditfurths „Heldenfabrik“ geht‘s unter anderem um einen Mordanschlag auf den Vorstand eines Berliner Chemiekonzerns. In Wolfgang Schorlaus „Am zwölften Tag“ spielen die schmutzigen Geschäfte der Massentierhaltungskonzerne die Hauptrolle.
  •         Am 18. März widmen wir uns den „Glauser-Preisträgern“ von 2013 und 2014. Der  Glauser Krimipreis, benannt nach dem Schweizer Schriftsteller Friedrich Glauser, ist einer der herausragenden Preise für deutschsprachige Krimischreiber. In Roland Sprangers „Kriegsgebiete“ gerät der Protagonist nach einem Afghanistan-Einsatz unter Mordverdacht. „Die Deutschlehrerin“ der Österreicherin Judith W. Taschler enthält ein fesselndes Spiel um Liebe, Rache und Schuld.
  •         Am 19. März 2015 wird es historisch. In Uwe Klausners „Walküre-Alarm“ wird in der Gedenkstätte Plötzensee der Leichnam eines erhängten Mannes entdeckt. Das Opfer ist ein ehemaliges Mitglied des Volksgerichtshofes. In „Märzgefallene“ von Volker Kutscher geht es um Soldatenmorde im Schatten des Reichstagsbrandes.
  •         Am 20. März 2015 beschließen 2 Schweizer die Krimitage 2015. In Sabina Altermatts „Bergwasser“ muss sich die weibliche Hauptperson, als einzige Frau bei Reparaturen an einem Alpentunnel, nicht nur in einem von Männern dominierten Umfeld behaupten, sondern wird zudem zur Zielscheibe mysteriöser Gefahren. In „Faustrecht“ von Sunil Mann wendet sich ein ausländerfeindlicher Klient ausgerechnet an einen indisch-stämmigen Privatdetektiv. Als der syrische Liebhaber der Ehefrau des Klienten erschossen aufgefunden wird, verschwindet der Klient.

Von der Website der Darmstädter Krimitage:

„Wir sind ein neues und frisches Krimifestival in Deutschland. Wir haben 2013 nach einer Konzeption gesucht, die wir auf anderen Krimifestivals so nicht gefunden haben. Das Konzept sollte Veranstaltungsort, Buchhandel und Autoren verbinden. Und schon hatten wir mit dieser Idee die Mischung zum Erfolg gefunden.

Die „coole Location“ ist die Bessunger Knabenschule. Nach über hundert Jahren Schulbetrieb ist sie seit 1983 ein sozio-kulturelles Zentrum in dem mehr als 90 Gruppen aus allen Bereichen (Musik, Theater, Kinder, diverse Kurse und Gruppen) agieren. Über 100.000 Nutzer und Besucher im Jahr sorgen dafür, dass die Knabenschule ein äußerst belebter und beliebter Ort für unterschiedlichste soziale und kulturelle Aktivitäten ist. Beim Krimifestival verwandelt sich die Bühne der einstigen Turnhalle in einen Ort mit weinroten Vorhängen und einem blutroten Sofa auf dem die Autoren lesen und über Ihre Bücher und ihr Schriftsteller-Dasein berichten.

Der engagierte Bessunger Buchladen befindet sich ganz in der Nähe. Er stellt die Kontakte zu Autoren und Verlagen her. Klärt die vertraglichen Gegebenheiten mit Autoren und Verlagen. Organisiert die Büchertische für den Verkauf der Krimis der Autoren. Führt Gespräche mit möglichen Unterstützern der Veranstaltungsreihe. Kümmert sich um die Gesamtorganisation. Führt durch die Veranstaltung und ist immer Bindeglied zu allen Agierenden, ist also so was wie die Seele der Veranstaltung.

Die renommierten Krimiautoren aus Darmstadt waren im Jahr 2014 Michael Kibler und Rainer Witt. Dieser ist leider im Oktober nach schwerer Krankheit verstorben. Seine Rolle wird daher Christian Gude übernehmen. Wir haben diese Autoren 2014 aber nicht als lokale „Zugpferde“ für die Zuschauer gebraucht, sondern als Gesprächspartner über die Arbeit und die aktuellen Romane der lesenden Kollegen. Sie sind also in erster Linie „Krimitalker“, die für das Publikum der Veranstaltungen einen informativen Mehrwert schaffen.

Dieses Konzept, diese Mischung ist im Jahr 2014 aufgegangen. Wir freuen uns, dass wir sie im Jahr 2015 vom 16. bis zum 20. März wieder in der Knabenschule begrüßen dürfen, wenn sich wieder einmal alles um die „Merder un Verbrescher“ im Stadtteil Bessungen dreht.

Bernd Breitwieser, Bessunger Knabenschule & Alfred Hofmann, Bessunger Buchladen“

Alle weiteren Informationen finden Sie unter www.darmstaedter-krimitage.de